Amnesty International Gruppe Germersheim

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Gruppe Germersheim

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Unsere Termine


Unser nächstes Treffen

Unser nächstes Treffen ist am Mittwoch, dem 24. Mai 2017, um 19.30 Uhr. Wenn Ihr den Ort erfahren wollt, schreibt uns doch einfach. Unsere Mail-Adresse: amnesty.germersheim@gmail.com



Jahresplanung 2017


  • 19. Mai 2017: Infostand auf dem Fachschaftsfrühling an der Germersheimer Uni. Von etwa 15 Uhr bis 20 Uhr sind wir auf dem Unigelände mit einem Infostand vertreten. Kommt doch und besucht uns!
  • Kneipensammlung im Juni 2017: Am 24. Juni 2017 sind wir abends in den Germersheimer Lokalen unterwegs und erbitten Spenden, damit Amnesty auch weiterhin weltweit für die Menschenrechte eintreten kann.Diese Aktion hat sich seit Jahren bewährt, weil wir da auch Menschen erreichen, die sich eigentlich nicht für amnesty interessieren oder die von unserer Organisation noch nie etwas gehört haben.
  • Ende Juni/Anfang Juli 2017: Unser gemeinsamer Brunch: Einmal im Jahr treffen wir uns zwanglos zu einem ausgiebigen Brunch - ganz ohne Tagesordnung.
  • 24. Oktober 2017: Benefizkonzert: Die Städtische Musikakademie Germersheim und die Sprechergruppe Ohrenschmaus werden ein Konzert mit Textbeiträgen für Amnesty geben. Wenn alles klappt, wird es in der Katholischen Kirche stattfinden.
  • Dezember 2017:Amnesty-Stand am Weihnachtsmarkt: Wie jedes Jahr werden wir auch dieses Mal beim Germersheimer Weihnachtsmarkt vertreten sein. An den beiden Wochenenden ( 1. bis 3. Dezember und 8. bis 10. Dezember 2017) werden wir wieder Glühwein, Kinderpunsch und selbstgebackene Plätzchen für Amnesty verkaufen.
  • Freitagskonferenz an der Germersheimer Uni: Im nächsten Wintersemester ( zwischen Mitte Oktober 2017 und Mitte Februar 2018) werden wir eine der Freitagskonferenzen der Germersheimer Universität gestalten. Dazu laden wir einen Referenten ein, der über ein Menschenrechtsthema berichten wird, und außerdem werden wir uns und unsere Gruppe vorstellen. Wenn ihr Näheres zu diesen Konferenzen erfahren wollt: Geht auf die Website www.fb06.uni-mainz.de (dort ist ein Link zu "Freitagskonferenz").
  • Geplant:Unterrichtsbesuche: Daran arbeiten wir im Moment mit Hochdruck. Wir haben drei Gruppen gebildet, die Unterichtsmodule zu den Themen Folter, Kindersoldaten und Todesstrafe erarbeitet haben. Unser Plan ist es, in die verschiedenartigsten Schulen und Klassen zu gehen und dort in einer Doppelstunde das jeweilige Thema zu behandeln. Erste Kontakte zu einem Gymnasium in Ettlingen sind schon geknüpft, und auch das Germersheimer Gymnasium ist interessiert.



Vergangene Termine

  • Benefizkonzert : Am 08. Dezember 2015 findet im Prot. Gemeindehaus in Germersheim ein Benefizkonzert zur Unterstützung von Amnesty International statt. Mitveranstalter ist die Städt. Musikschule und Musikakademie Germersheim. Hauptstr. 1, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt: Frei
  • Weihnachtsmarkt Germersheim: Am 04. bis 06. Dezember 2015 könnt ihr uns am Weihnachtsmarkt in Germersheim besuchen. Es werden selbstgebackene Plätzchen und Glühwein bzw. Kinderpunch serviert.
  • Festungsfest: Im Rahmen des Festungsfestes kommt am 12. und 13. Juni das Amnesty-Mobil nach Germersheim. Dort kann man sich über das Thema Folter informieren und sich über aktuelle Petitionen erkundigen. Ort: Nardini-Platz in Germersheim Wann: Fr. 14 bis 21 Uhr, Sa. 10 bis 13 Uhr.
  • Konfitag: Am 04. Juli 2015 ist die Amnesty-Gruppe Germersheim wieder mit einem Workshop beim Konfirmandentag vom Kreis Germersheim vertreten.
  • Kneipensammlung: Am 18. und 19. Juli findet dieses Jahr wieder die alljährliche Kneipensammlung statt.
  • Weihnachtsmarkt Germersheim: Am 05. bis 07. Dezember 2014 könnt ihr uns am Weihnachtsmarkt in Germersheim besuchen. Es werden selbstgebackene Plätzchen und Glühwein bzw. Kinderpunch serviert.
  • Infoabend am Tag der Menschenrechte: Am 10. Dezember 2014 lädt die Amnesty Gruppe Germersheim zum Tag der Menschenrechte ein. Es berichten die Referentinnen Rauza Kurt und Leyla Boran über die Menschenrechtsverletzungen durch den IS an den Jesiden im Nordirak. Die Veranstaltung findet im Gemeindesaal im Evangelischen Dekanat Germersheim (Hauptstr. 1) statt. Einlass 19:00 Uhr. Beginn 19:30 Uhr.
  • Konfitag: Am 12. Juli 2014 ist Amnesty Germersheim wie jedes Jahr mit einem Workshop beim Konfirmandentag vom Kreis Germersheim vertreten. Thema ist die kritische Auseinandersetzung mit der Todesstrafe.
  • Kneipensammlung: Am 13.06.2013 zogen wir durch die Germersheimer Kneipen, um mit euch über menschenrechtliche Themen zu diskutieren und Spenden für die Anliegen von Amnesty zu sammeln. Vielen Dank für euer reges Interesse und eure Spendenbereitschaft!
  • Sinti und Roma-Abend: Am 13. Mai 2014 um 19:30 fand ein Vortragsabend der Situation der Sinti und Roma in Europa statt. Die Veranstaltung mit Romea Franz wurde in Kooperation mit Integrationsbeitrats-Vorsitzenden Ziya Yüksel, der ESG und der KHG veranstaltet. Hier geht's zum ausfürlichen Bericht über den Sinti und Roma-Abend.
  • Am 08. März 2014, dem Internationalen Tag für die Rechte der Frau, war unsere Amnesty-Gruppe in der Germersheimer Innenstadt vertreten. Den vorbeikommenden Frauen wurde eine Blume überreicht, eine Petition zur Unterstützung von Frauen in Mosambique konnte unterzeichnet werden.
  • Aus dem Leben eines Flüchtlings: Am 10. Dezember 2013, dem internationalen Tag der Menschenrechte, versammelten sich etwa 120 Interessierte und Flüchtlingsunterstützer, um an diesem geschichtsträchtigen Tag nach der Einhaltung der Menschenrechte in unserer unmittelbaren Umgebung zu fragen. Mit Beiträgen vom Flüchtling Hassan Hirsi, dem Integrationsbeauftragten der ev. Kirche der Pfalz, Reinhard Schott, und der Sozialarbeiterin Sarah Müller. Zum vollständigen Artikel hier.
  • Weihnachtsmarkt: Vom 29.11. bis 01.12.2013 haben wir euch auf dem Weihnachtsmarkt in Germersheim mit selbst gebackenen Plätzchen und leckerem Punsch versorgt. Danke für euer Interesse!
  • Festungsfest: Am Samstag, 08.06.2013, und Sonntag, 09.06.2013 waren wir mit einem Stand beim Interkultur-Verein am Festungsfest Germersheim vertreten.
  • Fachschaftsfrühling: Am 24.05.2013 waren wir auf dem Fachschaftsfrühling des FTSK Germersheim vertreten. Vielen Dank für eure rege Beteiligung an unseren Unterschriftenaktionen!
  • Filmabend zum Thema Menschenrechtsverletzungen in Guatemala am 02.05.2013. Einen ausführlichen Bericht über den Abend findet ihr unter http://www.amnesty-germersheim.de/Main/Mitmachen.




12.06.2015

Amnesty-Mobil beim Festungsfest

Im Rahmen des Festungsfestes kommt am 12. und 13. Juni das Amnesty-Mobil nach Germersheim. Dort kann man sich über das Thema Folter informieren und sich über aktuelle Petitionen erkundigen. Ort: Nardini-Platz in Germersheim Wann: Fr. 14 bis 21 Uhr, Sa. 10 bis 13 Uhr.

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Was ist auf dem Bild zu sehen?

15.12.2014

Rückblick: The Black Massacre

„Danke, dass ihr so etwas macht!“

so verabschiedete sich eine Teilnehmerin am Abend des 10. Dezember 2014 von Mitgliedern unserer Amnesty-Gruppe.

Erschüttert und sprachlos waren nahezu alle BesucherInnen nach dem 20-minütigen Film „The black massacre“ über die Gräueltaten der IS-Miliz im Nordirak. Die in Deutschland lebende Ezidin (Yezidin) Rauza Kurt informierte anschließend über die Geschichte, Religion und Lebensverhältnisse der Bevölkerung in dieser Region. Nuri Karaca, ebenfalls in Deutschland lebender Ezide (Yezide), berichtete anschließend von einem Hilfstransport, den er, selbst Vater von drei Kindern, vor wenigen Wochen hier in Deutschland als freiwilliger Helfer und Dolmetscher in die Türkei begleitete und vor Ort mit drei weiteren Helfern in einem Flüchtlingslager verteilte. Fast die Hälfte der angetroffenen Flüchtlinge bilden Vollwaisen oder halbverwaiste Kinder, die jüngsten unter Ihnen sind ca. 6 Monate alt. Manche von ihnen trugen noch die Schlafanzüge und Sandalen, mit denen sie in der Nacht vom 3. August 2014 vor einem Überfall der IS-Miliz geflohen sind, viele sind noch barfuß. Täglich sterben dort Kinder, weil die nötigste Hilfe ausbleibt.

Wir veröffentlichen daher an dieser Stelle fortlaufend Hinweise über geplante oder angelaufene Hilfsmaßnahmen. Wer hierbei mithelfen will, möge sich bitte mit den entsprechenden Ansprechpersonen in Verbindung setzen.

Ezidische Jugend e. V. (Saarland) organisierten den Hilfskonvoi, den Nuri und andere begleitet haben: Homepage: http://ciwanen-ezidi.de/

Gesellschaft Ezidischer Akademikerinnen e.V. (Essen) organisieren aktuell einen Spendenaufruf für Kindernahrung: Link: http://www.gea-ev.net/2014/11/16/hilfe-f%C3%BCr-kriegskinder-im-nordirak/

Christlich Ezidische Gesellschaft für Zusammenarbeit in Forschung und Wissenschaft e.V. (Gießen/Lollar) auf Initiative von Rauza Kurt und weiteren ehrenamtlichen Unterstützern wurde das Spendenkonto von der CEG e.V. zur Verfügung gestellt, um Folter- und Vergewaltigungsopfer der IS zu helfen – hauptsächlich Frauen, Mädchen und Kinder: Link: https://www.facebook.com/gea.ev/photos/a.306526366126633.72442.305313569581246/609941315785135/?type=1&theater

Kerim Kurt (Dudenhofen) hat ein Konto eingerichtet, um in der Region Süd-Pfalz Geldspenden für die Flüchtlinge im Nord-Irak zu sammeln:

IBAN: DE44 5479 0000 2000 0199 95
BIC: GENODE61SPE Verwendungszweck: „Spende für vertriebene Jesiden“

Es gibt weitere Vereine in Oldenburg, Wesel, Emmerich, Kleve, Hannover, Celle, Emsland, Osterholz-Scharmbeck, Bielefeld u.v.a.m., die alle durch Geld-, Kleider- und Medikamentenspenden den Flüchtlingen helfen.

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10.12.2014

The Black Massacre

Infoabend am Tag der Menschenrechte: Am 10. Dezember 2014 lädt die Amnesty Gruppe Germersheim zum Tag der Menschenrechte ein. Es berichten die Referentinnen Rauza Kurt und Leyla Boran über die Menschenrechtsverletzungen durch den IS an den Jesiden im Nordirak. Die Veranstaltung findet im Gemeindesaal im Evangelischen Dekanat Germersheim (Hauptstr. 1) statt.

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Das interessierte Publikum?

13.05.2014 | Rückblick

Themenabend mit Romeo Franz „Lebenswirklichkeit der Roma - Wie aus Bürgern Zigeuner gemacht werden“

Über die Lebenswirklichkeit der Roma in Serbien, Bulgarien und Rumänien berichtete Romeo Franz, Vorsitzender der Hildegard-Lagrenne-Stiftung, am 13. Mai im Gemeindesaal des Prot. Dekanates Germersheim.

Romeo Franz bezeichnet sich selbst als preussischer Sinto, Meisterschüler von Schnuckenack Reinhardt, sowie Bürgerrechtler. Zu dem Themanabend kam er als Geschäftsführer der „Hildegard-Lagrenne-Siftung“. Deutsche Sinti und Roma wollen mit dieser neu gegründeten Stiftung die nach wie vor bedrückende Lage ihrer Minderheit verbessern. Eingeladen hatten, Amnesty International-Gruppe Germersheim, Ev. Studierendengemeinde und Kath. Hochschulseelsorge an der Uni Germersheim, sowie der Beirat für Integration und Migration im Kreis Germersheim. Aufgrund des EU Freizügigkeitsabkommens, wurde der Arbeitsmarkt ab 01.01.2014 für Menschen aus Rumänien und Bulgarien geöffnet. Ziel dieser Veranstaltung war es unter Anderem zur Versachlichung der hochgekochten und zum Teil populistisch geführten Debatte beitragen.

Romeo Franz informierte ein interessiertes Publikum darüber, dass Sinti und Roma seit 200 bis 600 Jahren in Europa heimisch sind. Die Namensbezeichnung wurde ihnen von außen gegeben und entspricht nicht ihrem Selbstverständnis.

Die Romabevölkerung in Serbien, Bulgarien und Rumänien ist der dortigen Gesellschaft ausgegrenzt, zum Teil sind sie nicht einmal registriert. So gibt es Schulen, die nur von Roma-Kindern besucht werden dürfen, Siedlungen von Roma, die nicht an die allgemeine Kanalisation angeschlossen werden. Bürger und Firmen entsorgen, um Kosten zu sparen, ihren Müll in direkter Nähe der Roma-Siedlungen. Die hygienischen Gegebenheiten führen zu größerer Sterblichkeit der Roma-Bevölkerung.

Ein Großteil Roma in Serbien ist vor 20 Jahren aus dem Kosovo geflohen. Herr Franz berichtet von einem Roma-Angehörigen, der nach dem Krieg in seine alte Heimat im Kosovo kam, um sein Haus wiederzusehen. Er erlebte, dass sein Haus von anderen Menschen bewohnt war, ein Nachbar kam hinzu und drohte ihm mit Waffengewalt, wenn er nochmals hier her zurück käme.

Roma-Angehörige werden immer wieder als Sündenböcke für gesellschaftliche Probleme oder Missstände verantwortlich gemacht. Unter den 20.000 „Roma“, die vor einigen Jahren der französische Präsident Sarkozy vertreiben ließ, waren lediglich 70-80 Roma aus Südosteuropa. Ein großes Problem in Serbien ist die allgemeine Korruption: so werden Gelder aus der EU für Aufbaumaßnahmen nicht bestimmungsgemäß eingesetzt.

Ein Gesetz in Serbien stellt unter Strafe, wenn serbische Staatsangehörige in einem EU-Land soziale Unterstützung beantragen. Serbische Staatsangehörige, die z.B. aus Deutschland nach Serbien zurück geschickt werden, müssen dort mit einer Strafe rechnen. Diese und viele weitere schockierende Tatsachen wurden durch Fotos, die Romeo Franz während seiner Reise gemacht hatte, sichtbar und empörten die anwesenden zutiefst. Bei der anschließenden regen Diskussion kamen auch aktuelle Fragen und regionale Themen und Ängste angesprochen. Diese wurden durch den Referenten des Abends und den als Gast anwesenden 1. Polizeihauptkommissaren Wolfgang Zöller konnten ausführlich beantwortet werden.

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Hassan erzählt von seiner Flucht

10.12.2013

Aus dem Leben eines Flüchtlings

Ein Vortragsabend von Amnesty Germersheim

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Prageeth Eknaligoda

18.05.2013

Sri Lanka - PRAGEETH EKNALIGODA

BRIEFE GEGEN DAS VERGESSEN

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